Babyschlaf früher und heute

Die Ansichten zum Babyschlaf unterliegen einem ständigen Wandel. Zwar kann niemand sagen, wie wir Babys in 20 Jahren zum Einschlafen bringen werden, aber ein Rückblick ist durchaus interessant. Wie war das damals mit dem Babyschlaf? Wie hat man früher über das Schlafverhalten von Säuglingen gedacht?

Das Kinderbett

Nicht zuletzt werden die unterschiedlichen Denkweisen zum Babyschlaf durch die Gestaltung des Kinderbettchens deutlich. Noch vor einer Generation steckte man sein Baby unter dicke Decken oder Kissen, legte es auf ein Lammfell und stopfte noch ein paar Kuscheltiere dazu. Heute lautet die Devise genau umgekehrt. Ein Bett, eine Matratze, das war’s. Von jeglichem Schnickschnack wird abgeraten – kein Nestchen, kein Himmel, keine Kuscheltiere. Alles was dem Baby im Bett die Luft nehmen könnte wurde verbannt. Statt einer Decke ist daher auch ein Schlafsack zu verwenden.

Schreien lassen

Einen gewaltigen Erkenntnisgewinn gab es auch beim Schreien. Früher hörte man Sätze wie „Schreien stärkt die Lungen“ überall als guten Ratschlag. Dieser Mythos wurde von Generation zu Generation weitergereicht. Heute ist man jedoch schlauer. Man weiß, dass selbst häufiges Schreien keinerlei Auswirkung auf die Entwicklung der Lunge hat. Dieser ist es nämlich vollkommen egal, ob das Baby viel oder wenig schreit. Sie wächst dadurch weder mehr noch weniger. Leider ist dieses Wissen aber noch nicht durchgängig in der Gesellschaft bekannt und viele Leute glauben immer noch, dass sie einem Baby etwas gutes tun, wenn sie es schreien lassen. Ich kann nur an alle appellieren diesen Mythos endgültig aus den Köpfen der Menschen zu verbannen.

Das Abendritual

Liest man in aktuellen Artikeln etwas zum Thema Babyschlaf, stößt man unweigerlich auf den Ratschlag ein festes Abendritual zu befolgen. Und dies ist auch absolut richtig. Dabei gilt es nicht dem Kind auf die Minute genau vorzuschreiben wann es müde zu sein hat, sondern ihm einen in sich festen Abendablauf zu geben, um ein sicheres Gefühl für die Nacht zu gewinnen. Zwar gab es den Ratschlag des Abendrituals auch schon vor mehreren Jahrzehnten, jedoch war es da eher auf die Bedürfnisse der Eltern ausgelegt. Das Abendritual hatte so zu erfolgen, dass das Kind immer zum gleichen Zeitpunkt im Bett ist – auch wenn es noch gar nicht müde war. Kinder sind allerdings keine schweizer Taschenuhren und können auch einmal eher oder später müde werden. Waren sie jedoch noch nicht müde, wurden sie einfach ins Bett gelegt und schreien gelassen (sein Gewissen konnte man ja dadurch beruhigen, dass Schreien eine positive Wirkung auf die Lungen hatte). Schlief das Baby irgendwann ein, war man sich sicher, dass das Baby vor Müdigkeit geschrien hat – schließlich ist es ja am Ende von ganz alleine eingeschlafen. Ein Graus wenn man diese Denkweise aus heutiger Sicht betrachtet. Heute weiß man, lässt man ein Baby schreien bekommt es Angst, allein gelassen worden zu sein. Dadurch schreit es nur umso verzweifelter. Es schreit so lange, bis es schließlich vor Erschöpfung einschläft. Es wurde sogar nachgewiesen, dass Kinder, die schreien gelassen wurden, später Verhaltensauffälligkeiten zeigten. Ich will damit nicht sagen, dass ein Baby nicht auch einmal schreien darf, besonders wenn es abends müde wird. Wenn es sich jedoch von alleine nicht beruhigen kann, sollte man auf jeden Fall eingreifen.

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Ein Gedanke zu „Babyschlaf früher und heute&8220;

  1. Wie ein altes Sprichwort sagt „Früher war alles besser!“ 🙂
    Mal ernsthaft, ich finde es gut, die alten Tipps einmal unter die Lupe zu nehmen.
    Vieles von dem was früher funktioniert hat, ist auch heute noch relevant.
    Viele Eltern geben Unsummen für Einschlafhilfen und Spielzeug aus, die im Endeffekt nichts bringen, nur weil sie sich mit ihrem Kind nicht beschäftigen wollen.

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