Die 5 wichtigsten Müdigkeitsanzeichen beim Baby

Babys brauchen Schlaf, viel Schlaf. Wenn sie müde werden sollten sie also auch schlafen dürfen, sonst gerät man in einen Teufelskreis, in dem das Baby übermüdet ist und erst recht nicht mehr schlafen kann. Aber wie erkenne ich wann mein Baby müde ist und wann der richtige Zeitpunkt ist, es ins Bett zu legen? Ein Baby, welches zu früh zum Schlafen gelegt wird, beschwert sich bisweilen so sehr, dass es sich kaum wieder beruhigen lässt. Legt man es dagegen zu spät ins Bett, hat es seinen müden Punkt häufig schon überschritten und ist stattdessen gereizt und aufgedreht anstatt zu schlafen. Wie erkenne ich also wann der optimale Zeitpunkt zum Zubettbringen ist?

Um bei einem Baby den optimalen Zeitpunkt zu finden, es ins Bettchen zu bringen, sendet es bestimmte Signale aus. Diese können zwar von Baby zu Baby leicht unterschielich sein, sind aber grundsätzlich gut zu erkennen.

1. Der Gesichtsausdruck
Ein gutes Signal für Müdigkeit ist der Gesichtsausdruck des Babys. Ist dieser dauerhaft anders als den Rest des Tages oder verändert das Baby den Ausdruck häufiger und schneidet vielleicht sogar richtige Grimassen, ist dies ein Zeichen für Müdigkeit. Achten Sie einmal darauf und beobachten Sie Ihr Kind. Runzelt es die Stirn? Reißt es die Augen auf und versucht krampfhaft wach zu bleiben? Dann ist es wahrscheinlich müde.

2. Das Nuckeln
Babys beruhigen sich durch Nuckeln – also dem Ablecken und Ablutschen von Händen, Fingern oder auch Gegenständen. Dies haben Sie vielleicht auch schon erlebt, wenn Sie Ihrem Kind einen Schnuller geben. Manchmal ist es wie auf Knopdruck still und nuckelt genüsslich vor sich hin. Viele Kinder haben, wenn Sie müde werden, erhöhten „Nuckelbedarf“. Haben Sie gerade keinen Schnuller im Mund, wird auch schon mal gerne die eigene Hand oder der eigene Daumen genommen. Aber Vorsicht: das Nuckeln an der Hand oder am Daumen kann auch ein Zeichen für Hunger sein. Nur wenn Ihr Kind satt ist, weil es etwa gerade erst getrunken hat, und dennoch nuckelt ist dies ein Zeichen für Müdigkeit.

3. Die Bewegungen
Neben dem Gesichtsausdruck und dem Nuckeln können auch die Bewegungen des Kindes Aufschluss über die Müdigkeit des Kindes geben. Während einige Babys regelrecht aufdrehen und strampeln werden andere ganz ruhig und wirken fast schon abwesend. Einige können auch verkrampfen und strecken sich oder ballen die Fäuste. Kommen zusätzlich andere Müdigkeitszeichen hinzu ist der Fall klar: der kleine Engel möchte schlafen.

4. Die Stimmung
Besonders wichtiges Zeichen ist die Stimmung des Babys. Auch hier kann die tatsächliche Ausprägung wieder variieren. Einige Babys werden ganz ruhig und fangen schon an zu träumen. Sie sind dann manchmal sehr schreckhaft bei lauten Geräuschen oder schnellen Bewegungen – ganz wie wir Erwachsenen auch. Oft werden Babys aber auch sehr quengelig und sind nicht so recht zufrieden zu stellen. Die Krabbeldecke ist langweilig, auf dem Arm getragen werden zu anstrengend, auf dem Schoß liegen zu umbequem und so weiter und so weiter. Hier ist bereits Vorsicht geboten, da die Stimmung des Babys auf keinen Fall verschlechtert werden sollte, damit es noch entspannt einschlafen kann. Also bettfertig machen und Schlafen legen.

5. Offensichtliche Zeichen
Schließlich gibt es natürlich auch noch die ganz offensichtlichen Zeichen für Müdigkeit, die denen von uns Erwachsenen ähnlich sind. Zum Beispiel kann Ihr Baby anfangen, häufig zu gähnen. Auch werden die Augen oft kleiner (wenn nicht gerade versucht wird sie krampfhaft aufzureißen, um wach zu bleiben). Außerdem reiben sich müde Babys oft die Augen oder reiben sich Ihren Kopf an der Brust der Mutter oder des Vaters, wenn sie gerade auf dem Arm getragen werden. Dann heißt es „ab ins Bett mit dem kleinen Schatz und schlafen“!

Wie Sie Ihr Baby richtig zu Bett bringen, beschreibe ich in einem späteren Beitrag. Bis dahin viel Erfolg beim Beobachten Ihres Kindes und den ausgesendeten Müdigkeitsanzeichen.

Endlich wieder DURCHSCHLAFEN
baby-einschlafen.de
Der ultimative Schlafratgeber für nur 23,44 EUR - mit Geldzurückgarantie.
Mehr Schlaf, mehr Ruhe, mehr glückliche Zeit mit dem Kind.

2 Gedanken zu „Die 5 wichtigsten Müdigkeitsanzeichen beim Baby&8220;

    1. Hallo Antje,
      das Problem kennen wohl viele Eltern. Die gute Nachricht vorweg: Meistens sind diese Kinder besonders neugierig und haben Spaß an neuen Erfahrungen. Daher haben sie auch „Angst“, eine spannende Erfahrung zu verpassen, wenn sie einschlafen. Wichtig ist daher, dem Kind absolute Ruhe zu geben zur Schlafenszeit. Fernsher und Musik aus, Zimmer abdunkeln uns wo weiter. Grundsätzlich ist es aber nicht ungewöhnlich, das Kinder mit 6 Monaten noch keinen 100%igen Schlafrhythmus besitzen. Falls du auf Nummer sicher gehen möchtest, kannst du auch einmal zum Osteopathen gehen. Der prüft, ob bei deinem Kind kein Nerv eingeklemmt ist oder Ähnliches, das dein Kind vom Schlafen abhält. Ansonsten heißt es Geduld bewahren und ein Schlafritual einführen, das dem Baby zeigt, jetzt ist es Zeit die Äuglein zu zu machen.
      Viel Erfolg weiterhin!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.