Die 6 häufigsten Gründe warum ein Baby schreit und was Sie dagegen tun können

Auf dem Weg zu einem ruhigen Schlaf für Sie und Ihr Baby ist es wichtig, die Wünsche und Bedürfnisse Ihres Babys zu kennen und zu erfüllen. Nur ein glückliches Baby kann ruhig schlafen. Im Folgenden sind daher die 6 häufigsten Gründe aufgeführt, warum ein Baby schreit statt zu schlafen und was Sie dagegen unternehmen können.

1. Schmerz bzw. Krankheit
Zwar sollte dies nicht der Regelfall sein aber früher oder später erwischt es halt doch Ihren kleinen Schatz: er wird krank. Bei Babys äußert sich eine Erkältung meist durch Fieber. Messen Sie daher also regelmäßig die Temperatur Ihres Babys. Aber auch wenn es nicht krank ist, kann Ihr Kind schmerzen haben. So etwa wenn es, wie es in den ersten drei Monaten häufig vorkommt, Bauchweh hat. Der Darm befindet sich in dieser Zeit in der Aufbauphase und verursacht somit bei vielen Babys Probleme. Sind die sogenannten Dreimonatskoliken überstanden, naht auch schon die nächste Phase, die mit Schmerzen verbunden ist: die ersten Zähnchen kommen ans Tageslicht.

Was können Sie dagegen tun?

Sollte Ihr Kind einmal Fieber haben, konsultieren Sie auf jeden Fall Ihren Arzt. Er weiß zu helfen. Häufig reichen Fieberzäpfchen aus, um dem kleinen Engel zu helfen. Bei Bauchweh, was auch nach den ersten drei Monaten immer wieder vorkommen kann, hilft das Reiben des Bauchs. Auch das vorsichtige Anwinkeln der Beine hilft Ihrem Baby, die böse Luft in seinem Darm loszuwerden. Sollte Ihr Kind zahnen, helfen kalte Beißringe aus dem Kühlschrank oder entsprechende Präparate aus der Apotheke. Im Zweifel sollten Sie aber auch noch einmal den Kinderarzt aufsuchen.

2. Hunger/Durst
Wie lange ist es her, dass Ihr Baby etwas zu essen bzw. zu trinken hatte? Kennen Sie die Abstände zwischen den Mahlzeiten Ihres Babys. Wenn Ihr Kind etwa alle drei Stunden Hunger hat und es zweieinhalb Stunden nach dem letzten Füttern quengelig wird, könnte es sein, dass der kleine Hunger wieder da ist.

Was können Sie dagegen tun?

Wenn Ihr Baby Hunger oder Durst hat, sollten Sie es natürlich füttern. Merken Sie sich, in welchem Rhythmus Ihr Baby Hunger hat. Führen Sie zur Not ein Buch, in dem Sie die Essenszeiten aufschreiben. So können Sie leichter schlussfolgern, ob Ihr Sprössling schon wieder Hunger hat oder eigentlich noch satt vom letzten Mal ist und daher vielleicht doch ein anderes Anliegen hat.

3. Stress
Babys sind sehr sensible Geschöpfe, das ist wohl nichts Neues. Sie sind aber so sensibel, dass vieles was für uns Erwachsene absolut normal ist, purer Stress ist. Wöchentliche Ausflüge mit dem Auto, ein Ort oder Raum mit vielen fremden Gesichtern, häufige Besuche von Freunden und Verwandten. All dies kann die Wahrnehmung Ihres Kindes stark strapazieren. Das Ergebnis: Ihr Kind ist so überfordert, dass es sich wehrt und anfängt zu weinen. Außerdem werden Wahrnehmungen von Kleinkindern, genauso wie von uns Erwachsenen auch, im Schlaf verarbeitet. Muss Ihr Kind also viel verarbeiten, hat es nachts entsprechend viel zu tun und der ruhige Schlaf bleibt aus. Dies rächt sich spätestens am nächsten Tag.

Was können Sie dagegen tun?

Das Stichwort heißt Beständigkeit. Ein Baby braucht einen festen Rhythmus. Heute hier morgen da vermittelt dem kleinen Wesen keine Sicherheit. Finden Sie für sich und Ihr Baby einen geregelten Tagesablauf. Ein täglicher Ausflug mit dem Kinderwagen ist natürlich nicht verboten. Aber kommen Sie abends in den eigenen vier Wänden wieder mit Ihrem Baby zur Ruhe.

4. Ungedeckter Schmusebedarf
Neben konkreten Anliegen wie Krankheit, Hunger oder Stress kann ein Baby aber auch einfach mal das Bedürfnis nach Aufmerksamkeit und körperlicher Nähe verspüren. Befindet es sich nicht bereits zufällig auf Ihrem Arm, macht es mit Weinen auf sich aufmerksam. Jetzt heißt es rauf auf den Arm und kuscheln.

Was können Sie dagegen tun?

Wie bereits beschrieben, hilft hier am besten Kuscheln. Sollten Sie aber einmal keine Lust oder Zeit haben Ihr Baby rumzutragen, versuchen es Sie es einmal mit Pucken. Wickeln Sie Ihr Kind dazu in Handtuch oder eine Decke ein. Viele Babys mögen die enge Wärme, die Sie dadurch erhalten. Auch mögen Sie es zu saugen. Dies erinnert Sie an Mamis Brust und beruhigt daher ungemein. Hier sind spezielle Schnuller gut, die den Kiefer des Babys schonen.

5. Wachstum
Kinder wachsen in den ersten beiden Jahren durchschnittlich schneller als sie jemals später in ihrem Leben. Dieses rasante Wachstum kommt in Schüben und stellt mit jedem Schub eine erhebliche Anstrengung für den kleinen Menschen dar. Daher ist es auch nicht verwunderlich, wenn Ihr Baby nach einer eher ruhigen Phase auf einmal wieder sehr viel weint und quengelig ist. Wenn dies zudem über einen längeren Zeitraum hinweg der Fall ist, befindet es sich womöglich in der nächsten Wachstumsphase.

Was können Sie dagegen tun?

Nun, gegen das Wachstum können und sollen Sie natürlich nichts tun. Sie können Ihrem Baby in dieser Zeit nur mit größtem Verständnis und Zuneigung zur Seite stehen. Babys brauchen in den Wachstumsphasen häufig verstärkten Körperkontakt. Als hilfreichen Ratgeber möchte ich das Buch „Oje, ich wachse!“ empfehlen, welches auch als Produkt des Monats April vorgestellt wurde.

6. Müdigkeit
Der wichtigste und wahrscheinlich auch häufigste Grund, warum ein Baby weint, ist natürlich Müdigkeit. Diese kann wiederum verschiedene Gründe haben. Wichtig dabei ist, dass nur ein glückliches Baby in der Lage ist, sich die notwendigen Reserven im Schlaf zu holen. Und nur ein erholtes Baby ist auch ein glückliches Baby. Das heißt, ebenso wie ein Baby mit Schlafmangel oft nicht in den Schlaf kommt und somit nur noch unausgeschlafener ist und damit in einen Teufelskreis gerät, sind Babys die erholt sind auch in der Lage sich den Schlaf zu nehmen, den sie brauche.

Was können Sie dagegen tun?

Um Ihr Kind aus dem besagten Teufelskreis zu holen bzw. es gar nicht erst in diesem fallen zu lassen, müssen Sie also dafür sorgen, dass es immer genügend Ruhe bekommt, um schlafen zu können. Weitere Tipps und Tricks finden Sie in den übrigen Beiträgen dieses Blogs.

Abschließend noch ein Hinweis an Sie persönlich. Sollte Ihr kleiner Liebling einmal (oder auch einmal mehr) schreien, versuchen Sie ruhig und gelassen zu bleiben. Ihr Baby spürt wenn Sie genervt, gestresst oder lustlos sind. Denken Sie dran, ihm bleibt nur dieser eine Weg seine Sorgen und Nöte mitzuteilen. Seien Sie ihm also nicht böse deswegen.

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